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Bartagame
 Pogona vitticeps
- Ruth Holzer -
 
  Kurzportrait
    
Deutscher Name: 
Bartagame

Wissenschaftlicher Name: 
Pogona vitticeps AHL 1926

   
Bartagamen, Pogona vitticeps. Foto: ©Fritz Wüthrich 

Bartagamen, Pogona vitticeps. Foto: ©Fritz Wüthrich 


Verbreitung:
Östliches Australien (Südosten des Nothern Territory, 
Südwesten von QueenslandOsten von South Australia und Westen von New South Wales).

Lebensraum:
Trockene Eukalyptuswälder mit verschiedenen niederen Sträuchern, Wüsten und Savannen, heisse niederschlagsarme Gegenden.

Kurzbeschrieb:
Kräftiger Körperbau. Grundfarbe grau mit teils gelben oder rötlichen Zeichnungen. Maximale Grösse  bis zu 55cm (Männchen), die Weibchen bleiben etwas kleiner. Das Verhältnis von Kopf-Rumpf zum Schwanz beträgt etwa 1:1. Sie sind tagaktiv und haben eine Lebenserwartung von 8 - 10 Jahre.

Haltung:
Fütterung: Salate, Obst, Beeren, Keimlinge, Löwenzahn, Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen), diverse Würmer und Maden, Babymäuse.
Nachzucht: Pro Jahr bis zu 3 Gelege von bis zu 25 Eiern. Dauer der Zeitigung ca. 55-70 Tage bei einer Inkubationstemperatur von 28-30°C.

Bartagamen, Pogona vitticeps. Foto: ©Ruth Holzer
Bartagame, Pogona vitticeps bei der Eiablage. Foto: ©Ruth Holzer 

Verhalten:
Sehr neugierig und lebhaft. Sonnen sich gerne auf einem etwas erhöhten Punkt Im Winter machen sie eine Winterruhe (keine Winterstarre) von ein bis zwei Monaten.
Im Terrarium sind sie in der Regel vom ersten Tag an sehr zutraulich und handzahm.
Bartagamen haben eine interessante "Körpersprache". Beim Drohen blasen die Männchen den Hals (oder eben Bart, daher der deutsche Name) auf und nicken dabei mit dem Kopf. Dasselbe Verhalten lässt sich auch bei der Balz beobachten. Das unterlegene Tier signalisiert seine Unterlegenheit durch "rudern" und "winken" mit einer der "Vorderhände" - vor allem ist das bei den Weibchen zu beobachten. Fühlt sich eine Bartagame bedroht, bläst sie ihren Körper einem Ballon ähnlich auf.

Besonderes:
Pogona vitticeps wird häufig nachgezüchtet, auch in gelblichen, weissen, orangen und sandfarbenen Varianten. Sie ist wahrscheinlich die beliebteste und am häufigsten im Terrarium gepflegte Echse.

  

letzte Änderung: 30. Dezember 2007   /  © Terra Inspira, Webmaster

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